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Internationales Regelwerk
Ein Meilenstein in der Geschichte des internationalen Klimaschutzes wurde mit dem Kyoto-Protokoll gelegt, das 1997 erstmals verbindliche Reduktionsziele für Industriestaaten festlegte und die flexiblen Mechanismen – Joint Implementation, Clean Development Mechanism und den internationalen Emissionshandel – verankerte. Das Kyoto-Protokoll wurde von Österreich im Jahre 2002 ratifiziert und trat am 16. Februar 2005 in Kraft.
Seit 1995 wurden auf den Vertragsstaatenkonferenzen (COP) der UN Klimarahmenkonvention (UNFCCC)
zahlreiche Entscheidungen bezüglich Klimaschutz und Emissionshandel getroffen. Im Jahre 2005, nach
Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls, fand die erste Konferenz der Vertragsstaaten der
Klimarahmenkonvention kombiniert mit einer Tagung der Vertragsparteien des Kyoto-Protokolls
(COP/MOP Sitzung) statt. Im Rahmen dieser Sitzungen wurden seit 2005 zahlreiche
COP/MOP-Entscheidungen zur genaueren Spezifizierung der Modalitäten für die flexiblen Mechanismen
getroffen.
