- Österreichisches JI/CDM Programm
- UNFCCC
- UNFCCC: Joint Implementation
- UNFCCC: Clean Development Mechanism
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Die Pilotphase des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) von 2005 bis 2007 diente dazu, erste Erfahrungen mit dem Emissionshandel in Europa zu sammeln und Europa auf den internationalen Emissionshandel ab 2008 vorzubereiten. Für die Pilotphase des EU-ETS wurden spezielle Zertifikate, sogenannte EUA (EU Allowances) ausgegeben und gehandelt.
Die zweite Phase des EU-ETS von 2008-2012 ist zeitlich an die 1. Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls angepasst. Für diese Periode erhält Österreich auf der Grundlage seiner Treibhausgasemissionen von 1990 (für teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefelhexafluorid wurde das Basisjahr 1995 festgelegt) und seines Reduktionsziels (minus 13 %) eine sogenannte „zugeteilte Menge“ (=Assigned Amount, AA), deren handelbare Einheiten Assigned Amount Units (AAU) heißen.
Davon wird der Teil, der für am Emissionshandel teilnehmende Unternehmen bestimmt ist, in EUA
umgewandelt und den Unternehmen auf Grundlage des nationalen Zuteilungsplans zugeteilt. AAU selbst
können nur von Staaten oder von Personen, die von diesen Staaten dazu ermächtig wurden, gehandelt
werden. Unternehmen hingegen handeln ab 2008 mit EUA, die aus AAU konvertiert wurden. Zusätzlich
haben Unternehmen die Möglichkeit, Kyoto-Einheiten aus internationalen JI- und CDM-Projekten zu
erwerben und für ihre Einhaltung zu verwenden.